Les Terrasses dŽUchisar
Eski Göreme Yolu
50240 Uchisar/Nevsehir/Türkei
Tel. 0090 384 219 27 - 92, Fax -62
www.terrassespension.com

Rund 500 Kilometer von Antalya entfernt, gut 10 bis 11 Stunden mit dem Bus oder 7-8 Stunden mit dem Auto liegt Kappadokien entfernt. Im Michael Müller Verlag Reiseführer heißt es zu Recht: "Kappadokien ist ein Weltwunder der Natur im Herzen Anatoliens: eine einzigartige Tuffsteinlandschaft mit bizarren Felsgebilden, unterirdischen Städten und vielen Höhlenkirchen. Was vor Millionen Jahren ein Vulkanausbruch in die Wege leitete, besuchen heue mehr als eine Million Touristen jährlich." Letzteres klingt bedrohlicher als es sich in der Realität erweist. Auch in der Hochsaison gibt es in Kappadokien viele Flecken, wo man eine unglaubliche Natur ungestört geniessen kann. Kappadokien wird dem Leser dieser Homepage uneingeschränkt als Reiseziel empfohlen. Planen Sie mindestens drei, besser noch vier Nächte für diese Reise ein und besuchen Sie auf dem Hin- oder Rückweg die Stadt Konya. Wenn Sie sich für einen Besuch Kapadokiens entscheiden, dann finden Sie dort eine Vielzahl schöner Pensionen, in denen Sie nicht selten in Felsenzimmern schlafen können. Aus der Fülle des Angebotes wird hier wärmstens die Pension Les Terrasses dŽUchisar empfohlen. Von einem französischen Ehepaar geführt, finden Sie dort nicht nur sehr unterschiedliche, alle jedoch geschmackvoll eingerichtete Zimmer vor (und längst nicht alle in den Fels gehauen, schließlich ist das auch nicht jedermanns Sache). Auch können Sie dort nicht nur wirklich ausgezeichnet essen. Nein, der Patron des Hauses lädt die Gäste jeden Morgen gegen 9 bzw. 9:30 Uhr zu einer zwei- bis dreistündigen Wanderung ein, die teils von der Pension aus beginnen, der Ausgangspunkt teils mit dem Auto angefahren werden muss (oder mit einem eigens dafür bestellten Minibus gegen geringstes Entgelt). So mancher Individualtourist mag angesichts dieser Zeilen die Nase rümpfen. Mit anderen Gästen geführte Wanderungen unternehmen? Selbst ist der Mann! Oder die Frau! Auch der Autor dieser Zeilen und dessen Frau waren zunächst skeptisch und gedachten die Umgebung alleine zu erkunden. Doch nach einigem Zaudern schlossen sie sich der kleinen Gruppe am ersten Tag an, um selbiges auch an allen anderen Tagen zu tun. Nie würde man die Wege und Ziele selbst finden, gibt es doch dort weder Wanderkarten noch ausgeschilderte Wege. Jede der kleinen Wanderungen war mehr als beeindruckend und das ganze ist stets so terminiert, dass der Nachmittag für individuelle Ausflüge zur Verfügung bleibt. Kappadokien selbst ist nicht allzu groß, so dass man - vorausgesetzt man verfügt über einen PKW - nachmittags die unterschiedlichsten Ziele ansteuern konnte. Kappadokien sollte man in der Regel frühestens ab Mai bis Oktober bereisen. Im April kann es nicht nur regnen, sondern auch lausekalt sein, befindet man sich doch auf 1000 Meter Höhe. Zumindest derjenige, der zum zweiten Mal individuell in die Türkei reist, sollte einen Abstecher nach Kappadokien ernsthaft "ins Visier" nehmen, findet man doch eine solche Landschaft auch nicht annähernd ein zweites Mal auf der ganzen Welt...